Derne - Elisabeth Tiedemann wohnt gerne in Derne. Die Wohnungen sind altengerecht, sagt sie. Wenn nur die Haltestelle des Busses näher an den Häusern wäre, würden die alten und älteren Leute rundum zufrieden sein. ...
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Derne - Elisabeth Tiedemann wohnt gerne in Derne. Die Wohnungen sind altengerecht, sagt sie. Wenn nur die Haltestelle des Busses näher an den Häusern wäre, würden die alten und älteren Leute rundum zufrieden sein. ...
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Und für eine Haltestelle im Woldenmey macht sie sich seit Jahren stark. Das alles hätte Elisabeth Tiedemann auch gerne am Mittwoch während der SPD-Veranstaltung zum Thema Nahverkehr den Männern von den Stadtwerken erzählt, doch die kamen nicht. "Ich habe denen einen falschen Ort in der Einladung genannt", gibt Michael Lüning, Vorstandsmitglied im Ortsverein Derne zu. So warteten die DSW-Verkehrsplaner Friedhoff und Hirschfeld eine Stunde lang im "Derner Hof" auf die diskussionswilligen Busfahrgäste, während die Busfahrgäste im Haus Lange auf die Verkehrsplaner warteten. "Wer viel arbeitet, macht auch mal Fehler", bittet Lüning um Entschuldigung. Das Treffen wird nachgeholt, nachdem man in kleinerer Runde die genauen Wünschen geordnet hat.
Der Wunsch von Elisabeth Tiedemann und vieler ihrer Nachbarn ist klar: "Drei Busse fahren vom Wittfeld ab. Alle fahren über den Schellenkai. Warum kann nicht einer über Woldenmey fahren?", fragt sie für sich und die anderen älteren Menschen in der ehemaligen Hoesch-Siedlung, die heute der Evonik gehört. "Wer zum Arzt oder zur Verwaltung nach Scharnhorst muss, ist darauf angewiesen, mit dem Bus zu fahren." Ihr kommt der Weg zur Haltestelle am Kippshof oder Schellenkai wie ein halber Kilometer vor. "In den Häusern haben wir Aufzüge. Der Weg mit Einkäufen in die Wohnungen ist kein Problem. Aber der von der Haltestelle zum Haus." Elisabeth Tiedemann spricht für die Hälfte der Bewohner der Siedlung, die näher am Woldenmey liegen. Als vor zwei Jahren am Kippshof die Straße erneuert wurde, gab es eine Haltestelle im Woldenmey. Das gefiel ihr und den Nachbarn. Die 78-Jährige wandte sich in dieser Sache schriftlich und persönlich an die DSW, an die SPD, war bei Ortsterminen dabei. Sie setzt sich auch dafür ein, dass die Anlieger am Wittfeld es wieder ruhiger haben. 180 Mal am Tag fährt ein Bus an den Häusern vorbei, von und zur Endstelle. Tiedemanns Vorschlag: Die Endstelle an das Ende von Woldenmey und Schellenkai zu legen. Da ist ihrer Meinung genug Platz zum Wenden der Busse und für ein Häuschen, in dem die Busfahrer ihre Pausen verbringen können.
31 Januar 2009 | Quelle: WAZ NewMedia GmbH & Co. KG | von Susanne Schulte





