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Zu eng: LKW zerstören Verkehrsinsel

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Derne - Ein gefährliches Nadelöhr für viele LKW-Fahrer ist die Einmündung der Gneisenauallee auf die Derner Straße. Die dortige Verkehrsinsel ist für große Brummis viel zu eng dimensioniert. Die Folge: Beim Linksabbiegen wird die Insel beschädigt.

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Lastwagen-Fahrer Hans-Jürgen Rottscholl fährt des Öfteren an dieser brisanten Stelle vorbei und sieht die Schwierigkeiten. „Für einen kleineren LKW ist die Einmündung kein Problem, aber sobald es sich um einen Sattelzug oder ein anderes langes Fahrzeug handelt, wird es ganz eng.“

 


Für viele zu eng: Die abgefahrene Ecke der Verkehrsinsel und ein lose herumliegender großer Stein sprechen eine deutliche Sprache. So mancher LKW fährt teilweise über die Insel. Auch die Verkehrsschilder scheinen schon berührt worden zu sein.

"Gefährliche Situation heraufbeschwören"

Erschwert wird der Linksabbiege-Vorgang zusätzlich, wenn am gegenüberliegenden Taxi-Stand ein Auto steht und den Manövrierraum weiter einschränkt.
„Manche Fahrer vermeiden wohl ganz das Hindernis, indem sie verkehrswidrig schon vor der Insel auf die Gegenfahrbahn steuern und so gefährliche Situationen heraufbeschwören“, vermutet LKW-Fahrer Ingo Flint und zeigt auf die schon abgenutzte schraffierte Fläche vor der Insel.
Viele LKW, die im Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Zechengelände Gneisenau gewesen sind, biegen an dem Nadelöhr links ab, weil sie über die Derner Drehscheibe und die Altenderner Straße am schnellsten zur B 236 und zur A 2 kommen. Die Alternativroute über Kirchderne wäre ein Umweg.

Problem vor Ort anschauen

Wenn die Gneisenauallee in einigen Jahren durchgebaut sein wird, werden dort noch wesentlich mehr Lastwagen unterwegs sein. Eine detaillierte Stellungnahme von der Stadt war am Freitag nicht mehr zu bekommen, doch Sprecher Udo Bullerdieck sagte zu, dass sich die Verwaltung das Problem vor Ort ansehen und um eine Lösung kümmern werde.

 


6. März 2009 | Quelle: Ruhr Nachrichten | von Uwe Brodersen

 

 

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