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Stadt schneidet Derner Insel Nase ab

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Derne - Die Einmündung der Gneisenauallee auf die Derner Straße ist ein gefährliches Nadelöhr für Brummis, da die Verkehrsinsel zu eng bemessen ist. Und das aus pädagogischen Gründen!

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LKW poltern beim Linksabbiegen in die Derner Straße über die Insel hinweg, die bereits stark beschädigt ist. Manche Fahrer vermeiden die Insel, indem sie verkehrswidrig auf die Gegenfahrbahn steuern und so gefährliche Situationen heraufbeschwören. Wie konnte es dazu kommen, dass dort zu wenig Platz ist?

Mit Absicht so vorgegangen


Auf Rückfrage räumte Stadtsprecher Udo Bullerdieck ein, dass die Planer des Tiefbauamtes mit Absicht so vorgegangen sind, um den Brummi-Fahrern, die aus der Gneisenauallee kommen, das Rechtsabbiegen und die Fahrt nach Kirchderne nahezulegen, um auf diesem Weg zur Autobahn zu gelangen.

„Wir müssen einsehen, dass der Versuch, sie davon abzubringen, über die Altenderner Straße zu fahren, nicht funktioniert hat.“

Rückbau der Verkehrsinsel

Um die brisante Stelle zu entschärfen, wird die Stadt laut Bullerdieck als Sofortmaßnahme die Nase der Verkehrsinsel um zwei Meter zurückbauen. Die derzeitige Situation sei ohnehin nur eine Zwischenlösung gewesen, so der Sprecher weiter. Im Zuge des Durchbaus der Gneisenauallee zum Jahreswechsel bzw. spätestens im März 2010 werde der Einmündungsbereich auf die Derner Straße ohnehin anders gestaltet.

 

09. März 2009 | Quelle: Ruhr Nachrichten | von Uwe Brodersen

 

 

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