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Gneisenauallee ist der Schlüssel für Dernes Entwicklung

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Derne - Die Beschlussvorlage zum Bau der Gneisenauallee ist fertig. Das Planungsamt der Stadt schickt die Unterlagen jetzt in die Bezirksvertretungen und den Rat zur Entscheidung.

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Zehn Jahre sind es jetzt her, dass die Stadt den Beschluss fasste, das Areal der ehemaligen Zeche Gneisenau mit einer eigenen Straße an die Walter-Kohlmann-Straße anzubinden. Jetzt geht der Baubeschluss auf die parlamentarische Reise. Die Bezirksvertretungen Scharnhorst und Eving sollen am 5. bzw 6. Mai dazu einen Beschluss fassen. Der Rat wird abschließen am 14. Mai entscheiden. Vermutlich in der ersten Jahreshälfte des kommenden Jahres könnte dann der Baustart erfolgen.

Damit geht ein langes Stück lebhafter Planungszeit zu Ende. Die Straße schafft eine Verbindung zwischen Derner Straße und Walter-Kohlmann-Straße in Höhe des Anschlusses B 236n. Mit der Gneisenauallee verfolgen die Planer gleichzwei Ziele. Die neue Straße soll zum Einen die Derner Straße von Durchgangsverkehr entlasten. Zum anderen soll die neue Straße das ehemalige Bergwerksgelände erschießen, das die Projektgesellschaft Gneisenau seit über zehn Jahren in vier Bauabschnitten erschließt. Der Erfolg aller Bauabschnitte ist eng mit der funktionierenden Anbindung der Gneisnauallee an das überregionale Straßennetzt verbunden.

Als es 1999 nach der ersten Offenlegung der Pläne Einsprüche von zwei Anwohnern gab, die sich weigerten, für den Straßenbau Grundstücke zu verkaufen, war das für die Planer und Projektentwickler ein Schock. Die baureifen Grundstücke im frisch entwickelten Gewerbepark wurden zum Ladenhüter. Ohne Straße mochte kein Gewerbebetrieb nach Derne wechseln. Auch das zweite Projekt, die Einzehandelsfläche an der Altenderner Straße entwickelte sich nur zögerlich.

Inzwischen ist die Streckenführung der Straße geändert worden. Die Gneisenaualle, die ursprünglich geradlinig über die B 236n und dann an die Walter-Kohlmann-Straße angebunden werden sollte, schwenkt jetzt vorher nach Norden ab. Angeschlossen wird sie an die Auf-/Abfahrt der B 236n.

Die positiven Signale für den Straßenbau zeigten bereits Wirkung. „Im Gewerbepark gibt es vier Neuansiedlungen”, sagt Bruno Schreurs. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Projektgesellschaft Gneisenau sieht auch gute Chancen, dass an der neuen Straße ein Autohof angesiedelt werden kann.

 

25 April 2009 | Quelle: WAZ NewMedia GmbH & Co. KG | von Frank Schwertfechter

 

 

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