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Zeche Zukunft gibt neue Perspektive

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Werkhof eröffnet im Juni Zentrum für die Qualifizierung und Weiterbildung von Jugendlichen in Derne

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Eingeworfene Fenster, beschmierte Wände, verwüstete Büroräume: Im ehemaligen Direktionsgebäude der Zeche Gneisenau sah es kurz nach der Schließuung 1990 aus, wie bei Hempels unterm Sofa.

Als auch Kupferrohre und Kabel aus den Wänden gerissen waren, war der Abriss des Gebäudes beschlossene Sache. Heute ist davon nichts mehr zu sehen.

Im Jahre 2005 wurde erstmals die Idee diskutiert, das Gelände und das einstige Direktionsgebäude der Zeche zu sanieren und für soziale Angebote nutzbar zu machen. Das Projekt mit dem klangvollen Namen „Zeche Zukunft” war geboren. Betreiber: die „Werkstatt Unna”.

Deren Tochter „Werkhof Scharnhorst” ist Nutzer. „Wir wollen schwer vermittelbaren Jugendlichen Theorie und Praxis vermitteln und sie für den Arbeitsmarkt fit machen”, sagt Joachim Brennecke, Prokurist und Geschäftsführer der „Werkstatt Unna”. In den Werkstätten können junge Erwachsene unter anderem als Maler und Lackierer arbeiten sowie in der Metallbranche, Holzverarbeitung und Textilgestaltung tätig werden. „Unser größtes Ziel ist, in Zukunft auch Ausbildungsplätze zu schaffen und nicht nur auf das Berufsleben an sich vorzubereiten”.

Bis zur offiziellen Eröffnung im Juni diesen Jahres war es ein weiter Weg. 14 Langzeitarbeitslose haben im Rahmen von Ein-Euro-Jobs geholfen, das Gebäude zu entkernen, damit es von Grund auf renoviert werden konnte. „Die fleißigen Helfer kamen hauptsächlich aus dem Stadtbezirk und haben damit auch eine Verbindung zu dem Projekt", sagt Joachim Brennecke.

Wichtig sei es, dass die Arbeiter akzeptiert und ernst genommen werden. Damit könne eine gute Atmosphäre geschaffen werden.

Insgesamt mussten Gelder in Höhe von 3,7 Millionen Euro investiert werden. Neben dem Land und dem „Werkhof” selbst beteiligte sich auch die Stadt Dortmund im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms „Soziale Stadt - Wir setzen Zeichen".

 

 

26 Mai 2009 | Quelle: WAZ NewMedia GmbH & Co. KG / Sabrina Heix

 

 

Kommentare  

 
+1 #1 xxx 2011-06-30 10:46
Eingeworfene Fenster, beschmierte Wände, verwüstete Büroräume: Im ehemaligen Direktionsgebäu de der Zeche Gneisenau sah es kurz nach der Schließuung 1990 aus, wie bei Hempels unterm Sofa.
Als auch Kupferrohre und Kabel aus den Wänden gerissen waren, war der Abriss des Gebäudes beschlossene Sache. Heute ist davon nichts mehr zu sehen.

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