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Autohof auf Gneisenau in Sicht

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Derne - Brummi-Fahrer aus allen Herren Ländern sollen zukünftig auf Gneisenau einen Autohof ansteuern können. Diese vorläufige Empfehlung gibt die Stadtverwaltung nach einer „Standortuntersuchung” zweier Grundstücke.

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Endgültig entschieden sei noch nichts, teilt die Verwaltung als aktuellen Sachstand mit, den die Bezirksvertretung Scharnhorst gestern während ihrer Sitzung wohlwollend zur Kenntnis nahm. Gneisenau habe sich aber im Wettbewerb mit dem Alternativstandort Westfalenhütte durchgesetzt.

Die Gespräche mit Investoren und Betreibern über die Westfalenhütte hätten gezeigt, dass „kein großes Interesse an diesem Standort besteht, da die Fläche zu weit von der Autobahn entfernt liegt und auch von der B 236 nicht mehr einsehbar ist”, teilt die Verwaltung mit.

Parkplatz auch für die Ex-Sinteranlage

Zudem habe sich im Laufe der Untersuchung ergeben, dass die gesamte Fläche der ehemaligen Sinteranlage durch einen Investor im Wesentlichen als Logistikfläche entwickelt werden soll (wir berichteten). Allerdings soll über einen öffentlichen Parkplatz verhindert werden, dass Lkw den Straßenraum im Bereich der Westfalenhütte zustellen, so die Stadt weiter.

Die Fläche Gneisenau war von der Politik in Scharnhorst schon mehrfach als Autohof-Standort präferiert worden (wir berichteten). Auch Gespräche mit Investoren hätten gezeigt, dass dieses Areal das größte Interesse weck. Gründe seien die gute Anbindung durch die geplante Gneisenauallee an die B 236 und damit an die A 2. „Der Grundstückseigentümer und ein potenzieller Investor wollen die Gespräche wieder aufnehmen, sobald ein konkreter Fertigstellungszeitpunkt für die Gneisenauallee feststeht”, so die Stadt weiter.

Verhandlungen laufen noch

Die politischen Beschlüsse für den Bau der Allee liegen zwar aus diesem Jahr vor. „Voraussetzung für den Baubeginn 2010 ist aber der Abschluss des derzeit in Verhandlung befindlichen Vorfinanzierungsvertrag mit der RAG Montanimmobilien GmbH. Dieser wird zurzeit endverhandelt”, teilt die Stadtverwaltung den Stand der Dinge mit.

 

Quelle: WAZ NewMedia GmbH & Co. KG, 08.12.2009, Alexander Ebert

 

 

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