Derne - Wegen massiver Straßenschäden gibt es auf der Walther-Kohlmann-Straße in Teilen eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 auf 30 km/h. Das ruft viele erzürnte Autofahrer auf den Plan.
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Die einen kritisieren die Maßnahme der Autobahnmeisterei als "absoluten Blödsinn", die anderen schauen brav auf den Tacho. "Mit der Folge, dass sie beschimpft, bedrängt oder mit der Lichthupe genötigt werden", schreibt David Knospe. Sogar riskante Überholmanöver - mal von links und auch von rechts - hat er schon häufiger beobachtet.
Winterschäden
"Auf der Walther-Kohlmann-Straße gibt es Winterschäden, die wir momentan nur notdürftig flicken können. Das hält natürlich nicht lange", bedauert Martin Tadema von der Autobahnmeisterei. Wöchentlich stelle die Streckenkontrolle auf der viel befahrenen Verbindungsstraße neue Löcher fest. Bis zu einer endgültigen Reparatur des Fahrbahnbelags werde die Geschwindigkeitbesgrenzung deshalb beibehalten.
Ein Zeitfenster für die "Sanierung" der Straße kann Tadema nicht nennen. "Die Autobahn hat Vorrang, und dann kommt nächste Woche die B54 an die Reihe."
Klaus Biercher, Leiter der Polizeiwache Scharnhorst, weist den Vorwurf, die Polizei kümmere sich nicht, zurück. "Wenn wir mit unserem Streifenwagen da stehen, drängelt und hupt niemand, da können Sie ganz sicher sein," meint er. Dennoch würden die Beamten ein besonderes Augenmerk auf die Kohlmann-Straße haben.
Mit der Verkehrssituation an der Einmündung auf die Altenderner Straße beschäftigten sich die Mitglieder der Scharnhorster Bezirksvertretung in ihrer letzten Sitzung. Eine Leitplanke soll den Bereich in Zukunft nicht nur für Fußgänger sicherer machen.
Viele Unfälle
An dieser Stelle war es vermehrt zu Unfällen gekommen. Erst kürzlich sei ein Fahrzeug über den Bürgersteig hinaus in die Böschung geraten. "Wir haben dort eine scharfe Kurve. Trotz Geschwindigkeitbeschränkung hat sich die Lage nicht wirklich verbessert", erklärte Michael Lüning (SPD).
Bei einem Ortstermin hätten Mitarbeiter des Tiefbauamtes die Leitplanke vorgeschlagen. Ein entsprechender Antrag wurde einstimmig beschlossen.
Quelle: RuhrNachrichten





