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Auf dem Gneisenaugelände wird der letzte Bauabschnitt entwickelt


Derne - Nach einigen Verzögerungen beim Baustart für den so genannten Dienstleistungsriegel auf dem ehemaligen Gneisenaugelände zwischen Einzelhandelszentrum und Stadtteilpark, soll der Spatenstich noch in diesem Jahr erfolgen.

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Der Gebäudekomplex soll mit Arztpraxis, Apotheke und weiteren Einzelhandelsgeschäften das Angebot des noch jungen Derner Zentrums komplettieren. Die Projektgesellschaft Gneisenau, die das ehemalige Bergwerksgelände entwickelt, hat ihren Fokus bereits auf eine andere Teilfläche des riesigen Areals gerichtet.

"Wir werden ab dem 1. November die ehemalige Kokshaldenfläche in Angriff nehmen", sagt Uwe Dudziak. Der Geschäftsführer der Projektgesellschaft Gneisenau rechnet mit einer vierjährigen Bauzeit. "Unsere Aufgabe ist es, den Grund für Investoren baureif zu machen", sagt Dudziak. Kein einfacher Job, denn auf der Fläche hat einmal eine Kokerei gestanden und an anderer Stelle lagerte über viele Jahre eine riesige Kokshalde.

Nach Rasteruntersuchungen wissen die RAG-Ingenieure, was sie auf der Fläche erwartet. "Der Boden ist weich", sagt Dudziak. Der Koks hat seine Spuren hinterlassen. Nachdem eine obere Schicht abgetragen ist, muss die Fläche verdichtet werden, damit sie Investoren als Baugrund angeboten werden kann.

Der Vermarktung räumt der Flächenentwickler große Chancen ein. Ein Teil der Fläche soll für Betriebe der Logistikbranche zur Verfügung stehen. Auf einem anderen Teilstück soll ein Autohof entstehen. Beide Projekte hängen unmittelbar mit dem Bau der Gneisenauallee zusammen, die das gesamte ehemalige Zechenareal an die B 236 anschließen soll. "Die Straße wird mitten durch unsere Baustelle führen", erklärt Dudziak. Deshalb wird man im Bereich der zukünftigen Trasse mit den Arbeiten beginnen. "Wir hoffen, dass im kommenden Jahr mit dem Bau der Gneisenauallee begonnen werden kann", erklärt Uwe Dudziak.

Die Anbindung an das überregionale Straßennetz ist nicht nur für die Logistikbetriebe und den Autohof wichtig, die sich hier ansiedeln wollen. Das bestehende Einzelhandelszentrum soll noch um einen Bau- und Grünmarkt erweitert werden. Der Investor hat sein Engagement von der Straßenanbindung abhängig gemacht und auch der schon vor einigen Jahren fertiggestellte Gewerbepark hat noch viele freie Grundstücke, die sich nach der Straßenanbindung füllen sollen.

Im Zuge der jetzt anstehenden Arbeiten soll auch der vor wenigen Monaten fertiggestellte Stadtteilpark erweitert werden. "Wie wollen im Februar des kommenden Jahres den Bürgern in einer Informationsveranstaltung unsere Pläne für einen erweiterten Stadtteilpark vorstellen", sagt Uwe Dudziak.



25 September 2008 | Quelle: WAZ NewMedia GmbH & Co. KG | von Frank Schwertfechter
 

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