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Neues Wohngebiet für Derne

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Derne - Die Bezirksvertretung Scharnhorst begrüßt ein neues Wohngebiet im Bereich des ehemaligen RAG-Betriebssportplatzes. Baubeginn für die knapp 100 Wohneinheiten könnte im Frühjahr nächsten Jahres sein.

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Das Vor-Ort-Parlament empfahl am Dienstag dem Ratsausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien, das erforderliche Baurecht zu schaffen. Geplant sind 96 Wohneinheiten in dem Bereich Auf der Wenge. Die Wohneinheiten sollen entstehen auf den Flächen des ehemaligen Betriebssportplatzes der RAG, dem ehemaligen Bauhof des Tiefbauamtes sowie einem Nachbargrundstück, das aktuell landwirtschaftlich genutzt wird. Martin Sannemann vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamt stellte den Bezirksvertretern das Konzept vor. Danach sollen 66 Einheiten in Einzel- und Doppelhäusern entstehen sowie etwa 30 Einheiten in Mehrfamilienhäusern (drei Stockwerke). Es sei sinnvoll, diese Gebäude für das Mehrgenerationenwohnen auszurichten, da die Nachfrage nach barrierefreien Wohnungen zukünftig steige. Vorausgesetzt, dass es gegen das Projekt keine Einwendungen gibt, könnte mit der Offenlegung des Bebauungsplanentwurfs im Herbst begonnen werden. Planrecht wäre im Herbst oder Winter geschaffen.

Fraglich sei allerdings, ob der Investor in der nasskalten Jahreszeit schon zum Spaten greifen lässt. Deshalb könnte mit dem Baubeginn auch im Frühjahr zu rechnen sein.

Grün verliere Derne per Saldo nicht durch das neue Wohngebiet. Sannemann verwies auf einen bestehenden Grünstreifen in dem Gebiet, der in den neuen Landschaftspark übergehe. Außerdem soll eine Wohnbaufläche an der Nierstefeldstraße in eine Grünfläche umgewandelt werden.

Der Ratsausschuss wird am 7. September über das Projekt befinden.

 

Quelle: WAZ NewMedia GmbH & Co. KG

 

 

 

96 neue Wohneinheiten am Rande der "grünen Lunge"

 Grünes Licht hat die Bezirksvertretung (BV) für eine Wohnbebauung im Bereich Vorsteherstraße in Derne gegeben. Entstehen sollen 96 Wohneinheiten. Derne soll unter dem Strich aber keine Grünflächen verlieren.

 Martin Sannemann vom Planungsamt stellte dem Stadtteilparlament das Vorhaben vor. Gebaut wird auf dem ehemaligen Betriebssportplatz der Montan-Grundstücks-Gesellschaft (MGG), dem früheren Bauhof des Tiefbauamtes und auf der nördlich angrenzenden städtischen Fläche.

 Letztere gehört zum Sondervermögen der Stadt und wird derzeit landwirtschaftlich genutzt.

 Siedlungsabschluss

 Entstehen sollen ca. 66 Wohneinheiten in Einzel- und Doppelhäusern. Außerdem werden rund 30 Wohnungen in dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern entlang der Straße „Auf der Wenge“ geschaffen.

 Sannemann schilderte, dass durch die Bebauung ein Siedlungsabschluss im Westen Dernes erreicht werde. Auch werde eine Wegeverbindung zum Landschaftsbauwerk auf Gneisenau hergestellt. „Die 'grüne Lunge' Dernes kann von den neuen Häusern aus zu Fuß erreicht werden.“

 Flächennutzungsplan geändert

 Dass der Grünflächenanteil trotz neuer Bebauung nicht sinkt, ist darauf zurückzuführen, dass der Ratsausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien (AUSWI) den Flächennutzungsplan geändert und ein als Wohnbaufläche dargestelltes Gebiet an der Nierstefeldstraße in eine Grünfläche umgewandelt hat.

 Es ist auch ein Schallgutachten erstellt worden. Dieses habe ergeben, so Sannemann, dass der nördlich der geplanten Bebauung befindliche Betrieb die neuen Bewohner nicht stören werde.

 Autohof-Planung

 Die Politiker wollten wissen, wie weit die neue Siedlung vom geplanten Autohof entfernt sei und ob dieser nicht Licht bis dorthin ausstrahle. Sannemann versicherte, dass die Distanz groß genug sei und die Autohof-Planung das Wohngebiet berücksichtigen müsse.

 Die BV stimmte der Vorlage zu. Änderungen im Detail könnten über den Ratsausschuss erfolgen, der im September beschließt. Die FDP stimmte nicht mit, weil sie die kurzfristig eingegangene Vorlage nicht durchlesen konnte.

 

Quelle: RuhrNachrichten

 

Kommentare  

 
+2 #1 Markus Fiebig 2011-07-21 20:14
Ich kann es ja nicht lassen. Warum sagt die FDP nicht einfach, das hier etwas durchgepeitscht wird, damit keiner mehr mucken kann und sie deswegen nicht zustimmen konnte. Aber es gibt ja hoffentlich noch rechtliche Mittel gegen die Bebauung. Die Ausgleichsfläch e war in InSEKt 2004 und 2009 bereits für Bebauung vorgesehen. Wer ist den der Eigentümer der Ausgleichsfläch e? Die RAG Montan Grundstücksgese llschaft? Das bezweifel ich. Also wird hier auf Kosten entweder eines Dritten oder der Stadt eine Ausgleichsfläch e "Angeboten" die sich viel eher für eine lockere Bebauung in Derne eignen würde als der Sportplatz. Ich bleibe dabei, hier wird auf Kosten Dritter der RAG Immo Gesellschaft ein gefallen getan. Es tut keine Not den Sportplatz zu bebauen. Die "Grüne Lunge" wird ja bekanntlich auf "Altlasten" mit einem zwei Meter Deckel drauf angelegt. Viel Spaß den neuen Nachbarn...- wieder für die Ältern unter uns: Dorstfeld läßt Grüßen - Was mich allerdings auch auf die Palme treibt ist, die Begründung warum der Sportplatz in den Bebauungsplan Scha 144 aufgenommen worden ist. Da ist u.a. die Rede von: Kosten sparen bei der Erschließung...Hanebüchen, jeder Normalbürger weiß, dass solche Kosten von den Erwerbern mit dem Kaufpreis für das Grundstück und ggf. für das Haus getragen werden. Es konnte mir noch keiner eine klare Antwort auf die Fragen geben: Warum muss der Sportpaltz gegen eine Fläche in der Nierstefeldstra ße getauscht werden? Warum dreigeschossig, wo doch die Nachbargebäude nur zweigeschossig und die geplanten Ein- und Zweifamilienhäu ser auch nur zweigeschossig sind? (PS: Journalisten stellen solche Fragen grundsätzlich schon seit langem nicht mehr).
Vielleicht sollte man überlegen, anstelle von Zusammenlegung von Stadtbezirken die Bezirksvertretu ng ganz abzuschaffen. Den sie sind entweder nur Erfüllungsgehil fen oder Papiertiger ohne Macht. Beispiel siehe auch Bebaungspläne in Brackel Buddenacker“ und „Osterschleppwe g.
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